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Zahlungsschwierigkeiten in der Corona-Krise

Von Jan Michelson | Aktuelles Politik

Seit Wochenbeginn erreichen uns viele Anfragen von Mitgliedern, die Angst vor dem Verlust ihrer Wohnung haben. Die Corona-Krise sorgt dafür, dass Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren, Löhne nicht mehr gezahlt werden können oder die Einnahmen aus einer Selbstständigkeit mangels Aufträgen wegbrechen. Die Stadt Hamburg hat dieses Problem bereits erkannt und erste Schritte angekündigt. MhM fordert, dass es keine fristlosen Kündigungen wegen unverschuldetem Zahlungsverzug geben darf.

Volksinitiativen sind am Start: KEINE PROFITE mit BODEN & MIETE!

Von MhM Hamburg | Aktuelles Politik Pressemitteilungen

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UPDATE vom 6.5.2020:
Die Volksinitiativen fordern in einer Pressemitteilung, dass die Sammlungsfrist wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie angemessen verlängert wird und dabei auch Kontaktverbote etc. einbezogen werden. Die Hamburger Neuregelung des Volksabstimmungsgesetzes halten sie für unzureichend.
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UPDATE vom 23.3.2020:
Die Unterschriftensammlung für die beiden Volksinitiativen sind wegen der Corona-Pandemie vorläufig ausgesetzt, Veranstaltungen sind ausgesetzt.
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Für bezahlbaren Wohnraum und eine soziale Gestaltung der Stadt Hamburg ist ein Bündnis aus Organisationen und Einzelpersonen ab dem 5. Februar 2020 mit zwei Volksinitiativen am Start. Informieren Sie sich, unterschreiben Sie (u.a.) in der MhM-Zentrale und sammeln Sie mit!

Christine Ebeling, Gängeviertel: „Grund und Boden dürfen keine Spekulationsobjekte sein. Sie sind Voraussetzungen für soziale und ökologische Stadtentwicklung. Der Ausverkauf der Städte muss ein Ende haben."

Marc Meyer, MhM : „Es muss sichergestellt werden, dass Wohnungen dauerhaft günstig sind und nicht nach 15 oder 20 Jahren zu Spekulationsobjekten werden. Nur dadurch kann die Anzahl von günstigen Wohnungen wieder steigen."